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Antagon team

ein Theater und eine große Familie

 
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Bernhard Bub

Bernhard Bub gründete antagon 1990. Der Autodidakt studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften. Seine praktische Ausbildung erwarb er in der Zusammenarbeit mit Initiatoren der freien Theaterbewegungen wie Julian Beck, dem Living Theatre und Ariane Mnoushkine, die in den 80er Jahren das Theater revolutionierten und heute noch richtungsweisend sind. Bernhard fühlt sich einer Tradition des Theaters verbunden, die diese Kunst  als Kommunikationsmittel in einer sich ständig veränderten Gesellschaft erlebt und reflektiert. Als Visionär möchte er zugleich den Prozess einer experimentellen Theaterentwicklung darstellen. So ist er nicht nur künstlerischer Leiter von antagon theaterAKTion, sondern, neben seiner Verantwortung als Regisseur und Choreograf, Schauspieler, Musiker, Performer und Stelzenakrobat, auch Busfahrer, Schreiner und Bühnenbildner.

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Barbara Luci Carvalho

  

Barbara Carvalho ist Schauspielerin, Performerin, Dozentin für Theater und Tanz. Seit 2010 arbeitet sie in Frankfurt/Main und ist Teil des Kollektivs antagon TheaterAKTion. Zuvor hat sie an der Föderalen Universität von Bahia in Brasilien ein Theaterpädagogikstudium absolviert, seit 2018 studiert sie im M.A. Choreographie und Performance an dem Institut für angewandte Theaterwissenschaften in Gießen.

Sie entwickelt pädagogische und künstlerische Projekte mit afro/brasilianischem und zeitgenössischem Tanz, Performance, Stelzen und physischem Theater, meist im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit Protagon e.V - Freunde und Förderer freier Theateraktion. Dabei arbeitet sie auf der Basis von Körpertheater, Feministischem Theater der Unterdrückten (nach Barbara Santos und Augusto Boal), und der Herstellung und der Verwendung von Theatermasken, Körperbewusstsein und Körpererziehung. Als Dozentin war sie an der Frankfurt University of Applied Sciences und an der Hochschule Heidelberg tätig.

Seit  zehn Jahren ist sie zudem Koordinatorin des soziokulturellen brasilianisch-deutschen Austauschprojektes „Escuna Criativa“ und ist Kuratorin des künstlerischen Programmteams von Sommerwerft - Internationales Theater Festival am Fluss. Seit vier Jahren leitet sie das Internationale Frauen*Theater-Festival in Frankfurt/M.

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Lucas Tanajura

Lucas Tanajura ist seit 2014 Teil von antagon. Der gebürtige Brasilianer studierte Sport an der Universität von Bahia in Brasilien. Er absolvierte seine praktische Ausbildung als Performer, Akrobat, Regisseur, Theatertechniker un , Yogalehrer, Musiker, Sänger und Videomacher. Er arbeitete acht Jahre in Amsterdam mit Theater- und Akrobatikgruppen und tourte mit ihnen in Europa, Afrika, Asien und Südamerika. Lucas gibt Yoga und Akrobatik bei antagon und ist gemeinsam für das offene Training verantwortlich. Er kümmert sich auch um die Musik- und Videoausgaben für die Produktionen.

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Anna Orkolainen

Seit 2011 Teil von antagon. Anna studierte an Hochschulen in England und Finnland (Rockhampton University (London) Northern School of Contemporary Dance (Leeds) und Theatre Academy of Helsinki). Sie ist Diplom Tänzerin und Tanzpädagogin. Als Tänzerin und Schauspielerin arbeitete sie in Projekten von namenhaften Theatern und Tanz-Direktoren wie Slava Polunin, Shusaku Takeuchi oder Nina Dipla. Eines ihrer bekanntesten Solos, zeigt sie in dem antagon Stück Ginkgo, in dem Sie aus über zehn Metern aus einem mit Wasser gefüllten Ballon fällt und an Gummibändern hängend in der Luft tanzt. Ihr besonderes Bewegungstalent erkennt man auch in der neuen Inszenierung F.A.U.S.T. III, in dem sie als Mephisto tanzt. Bei antagon ist sie mitverantwortlich für soziale Projekte, das offene Training, Choreographie, Kostüminstandhaltung und Design. Auf dem Sommerwerft-Festival organisiert sie die „Night of Dance“ und „Night of performance“ und kümmert sich um die „Russische Ecke“ (Russian Corner).

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Ruben Wielsch

Ruben Wielsch ist seit 2013 Teil von antagon. Als Musiker, Lichtdesigner und Fahrrad-Kurier war Ruben einige Zeit selbständig. Auch in der Filmbranche tätig als Beleuchter, Lichtdesigner, Regisseur, Film-Editor und Bühnenbildner, sammelte er einige Erfahrungen bevor er zu antagon kam. Hier ist er Schauspier und Performer, Musiker, Komponist, Werkzeugpfleger, Putz-Fee, passionierter Koch, Bühnenbildner, Dekorateur und Chauffeur – mit Freude aktiv.In jüngster Zeit verlagert sich sein Haupt- und Schaffensbereich in die Komposition und Produktionsleitung, bzw. musikalische Leitung des Theaters. Dazu gehören Aufnahmen, herstellen musikalischer Gesamtkonzepte und auch das Anlernen und coachen neuer Musiker und Komponisten.

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Julian Boehme

Schauspiel, Performance, Feuer, Stelzen

In Antagon seit 2011

Seit 20 Jahren irgendwas mit Theater, wer wissen möchte warum, darf „Stein und Flöte“ von Hans Bemmann lesen

Schauspielstudium sowie ein Semester Theologie in Berlin

Davor und danebenher Schriftsteller, Yogalehrer, Kamelführer, Schäfer, Fahrradkurier, Gärtner, Landschafs- und Kulturpflege. Vater eines Sohnes.

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Benedikt Müller

Performer, Musiker und Bühnenbildner. Fest überzeugt vom Arbeiten, Lernen und Leben im Kollektiv widmet sich seit 2019 seinem Werdegang in antagon. Er möchte von Beginn an Wege finden sich außerhalb von Intuitionen mit Theater auseinanderzusetzen und Verantwortung für seine Entwicklung übernehmen. Zu seinen Lehrern zählt er neben antagon, Carolina Pizarro (Odin Teatret, DEN), Nelson Zanga (Coletivo Sileni, BOL), Ivan Nogales (Fundacion COMPA, BOL) sowie  Anton Adassinsky und Elena Yarovaya (derevo, GER/RUS). 

Auf der Suche nach seiner künstlerischen Ausdrucksweise findet er sich inspiriert von der Natur und geleitet von seiner politischen Vision des Lebens im Kollektiv und gegenseitiger Abhängigkeit, irgendwo zwischen Butoh, Stelzenakrobatik und Contactdance. Ein erstes Resultat seiner eigenständigen Künstlerischen Arbeit ist das Duo „caMARá“ (2021) mit Lucas Tanajura.

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Lauren Boissonnet

Lauren Boissonnet begann ihr Theater neben ihren Hauptstudien in Sprachen (Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Portugiesisch, Russisch und Arabisch). Eine ihrer Säulen auf der Bühne, die von ihrer ersten Theaterlehrerin Borja Maestre im Lycée français de Madrid sehr beeindruckt ist, besteht in der Aufrichtigkeit des Schauspielers. Sie wurde in einem schwierigen familiären Umfeld geboren und möchte durch ihre Arbeit eine soziale Botschaft und eine politische Meinung vermitteln. Es fühlte sich für sie an, wie eine „Suche nach einem Weg, das Unaussprechliche auszudrücken“ und die sie letztendlich zum physischen Theater bei antagon führte. Jetzt steht sie hier vor der großen Herausforderung: Wie kann man eine Botschaft ausdrücken, ohne Worte zu verwenden?

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Gerardo Vitale

Gerardo Vitale stammt aus einer kleinen Stadt in Süditalien in der Nähe von Neapel. Er lebte 7 Jahre in Rom, wo er Theater studierte. Alle Arten von Künsten interessierten ihn, er beschäftigte sich mit Malerei, Tanz, digitaler Kunst und insbesondere mit Musik. Er fing an, Handpan, Zarb und Daf zu spielen. Im Februar 2020 ging er als Freiwilliger zu Antagon und schloss sich dann der Gruppe an, da er glaubt, dass Kunst, wenn sie auf eine kollektive Lebensweise trifft, von einer egoistischen formalen Forschung abweicht und zu einem Werkzeug wird, um die Welt wirklich zu verändern, um sie besser zu machen . Er interessiert sich auch für Yoga, Schamanismus und alle Arten von zeitgenössischem Synkretismus. Seine aktuelle Forschung besteht darin, an der Interaktion zwischen Musik, Tanz und neuen Arten von Spiritualität zu arbeiten und zu versuchen, die Grenzen zwischen Heilung und Schönheit zu finden.

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Effi Bodensohn

Eva—genannt Effi—Bodensohn hat schon immer gerne ihre Umgebung gestaltet, am liebsten mit und für andere. Ihr Traum ist es, den öffentlichen Raum mit Kunst und Kultur zu füllen und für alle zugänglich zu machen. Deshalb hat sie in pädagogischen und künstlerischkulturellen Einrichtungen und Programmen in Europa mitgewirkt und Erfahrungen gesammelt. Unter anderem in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt und dem Festival Art Across The City in Swansea/UK. Seit diesem Jahr ist sie staatlich anerkannte Erzieherin. Lange hat sich ihre Kunst als Malerin visuell ausgedrückt, seit einiger Zeit nun auch im physischen Theater. Seit 2014 war sie als Helferin bei der Sommerwerft aktiv und hat seit 2019 mit Antagon TheaterAKTion performt. Seit Frühjahr 2021 ist sie Teil des Ensembles wo sie als Performerin mitwirkt, aber auch Kostüme, Bühnenbild sowie Lebens- und Kulturraum des Kollektivs kreiert.

Simone

Simone Galli

Shimon wurde in Mailand geboren. Er studierte fünf Jahre Kino an der High School, vier Jahre Akademie der bildenden Künste und vier Jahre klassisches Theater, experimentelle künstlerische Forschung und totale Improvisation. Er arbeitete mit Kindern zusammen, um seine Clownfähigkeiten zu entwickeln. Er interessiert sich sehr für alternative Kulturen: Vipassana-Meditation, Hatha-Yoga und schamanische Kultur. Er schloss seine Diplomarbeit über Kunst und Schamanismus ab und zeigte, wie Poesie mit Quantenmechanik und allen Formen der Kunst verbunden ist, die mit dem „alten Baum“ des Schamanismus verbunden sind. Er ist begeistert von Butoh, einer Tanzart, die blidlich gesprochen aus der postatomaren Bombe in Japan entstand. 

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Thiago Reis

Thiago wurde 1985 in Valenca, Bahia-Brasilien geboren. Er studierte Linguistik und Germanistik an der Federal University of Bahia - Salvador. Er ist spezialisiert auf Soziolinguistik und interkulturelle Kommunikation von der Howard University, Washington, D.C., USA. Und studierte im Master multikulturelle und internationale Bildung an der Metropolitan University of Oslo - Norwegen. Thiago war Sprachlehrer am Federal Institute of Bahia. Des weiteren ist er Capoeira Angola Treinel von CECA-Pernambués Salvador-Bahia, Mestre Ciro de Joao Pequeno. Dazu studierte er afro-brasilianische Rhythmen an der PRACATUM Music School in Salavdor-Bahia. Derzeit bildet er sich im physischen Theater bei Antagon TheatreAktion, Frankfurt am Main.

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Myrthe van den Kieboom

Geboren 1994 in Eindhoven, Niederlande.

Im März 2020 wurde sie Teil des Antagon-Ensembles. Schon in jungen Jahren nahm sie an verschiedenen Tanz- und Theaterkursen teil.

Zwischen 2011 und 2015 studierte sie Theater in den Niederlanden. 2013 absolvierte sie ein Praktikum in Berlin und belegte Kurse in Pantomime, Clowning und Commedia dell'arte.

2014 begann sie eine Karriere als internationale Burlesque-Performerin und den Titel 'Queen of Burlesque' gewann. Sie begann international aufzutreten und gibt seitdem Tanz- und Theaterworkshops.

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Maximilian Friedel

Maximilian Friedel kam bei 120 km/h im Auto auf die Welt. Sein Schauspielstudium absolvierte er an der Accademia Teatro Dimitri, wo er seinen Schwerpunkt auf das Physical Theatre legte. 2018 kreierte und interpretierte er sein erstes Solostück „Fremdkörper“ mit dem er im Teatro Dmitiri in Verscio auftrat. Im selben Jahr begann Maximilian sein Gastspiel am Theater Neumarkt in Zürich. Als Finalist des Nachwuchswettbewerbes Drachengasse, Wien gewann er mit dem selbstkreierten Duostück „Zweinsamkeit“ den Publikumspreis. Seitdem ist er in verschiedenen Theaterprojekten und Stücken im deutsch- und italienischsprachigen Raum als Schauspieler, Performer, Tänzer und Sänger auf der Bühne zu sehen. Auch die Zusammenarbeit mit dem ANTAGON Theaterkollektiv wurde in dieser Zeit immer enger, was ihn dazu bewog im Frühjahr 2020 in das Kollektiv einzusteigen.

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Lisa Skogstad

Lisa Skogstad wurde 1992 in Tromsø, Norwegen geboren. Sie studierte Theater- und Theaterkommunikation an der Universität von Oslo und Bergen mit den Schwerpunkten Puppentheater, Theater in Bildung und Dramaturgie. Sie studierte Theaterimprovisation, Keramik und Zeichnen an der Universidade Federal da Bahia in Brasilien. In jüngerer Zeit begann sie einen Kurs in Waldorfpädagogik in Oslo. Sie hielt Puppenworkshops mit Papierpuppen in Antagon ab, mit denen eine neue Szene für die Antagon-Produktion „Frame Games“ geschaffen wurde. Sie kreirte ebenso drei Meter hohe Papierpuppen für Sommerwerft Mobile. Während der Winterwerft leitete sie das Babuschka-Café. Last but not least verfügt sie über zehn Jahre Gartenerfahrung.

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Magdalena
 

Ihre Abenteuer mit dem Theater begann zufällig, als sie ein junges Mädchen war. Infolgedessen beendete sie ihre Theaterstudium in Paris mit einem einjährigen Stipendium an der Salvador da Bahia Theaterschule in Brasilien. Theater war schon immer für sie und ist immer noch ein Raum, um die tiefsten Emotionen zu erleben, ein Raum, um andere Menschen und sich selbst zu treffen, ein Raum von höchster Authentizität. Sie interessiert sich sowohl für die soziale Dimension der Theaterarbeit als auch für das Theater als Mittel zur Selbstenwicklung.

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Bobby Packham

Bobby Packham ist ein Theatertechniker und Musiker aus London. Er hat sich auf Beleuchtung spezialisiert und ist nach mehreren Jahren im Southbank Center - Europas größtem Kunstzentrum - zu antagon gekommen. Bei antagon bietet er technischen Support, spielt Live-Musik für Shows und repariert die Fahrräder. In seiner Freizeit baut er vielleicht eine Gitarre, singt über Porridge oder schläft in der Sonne.

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Max Büttner

Max begegnete dem Theater während seines Studiums der Sprachvermittlung in Cuenca, (ECU) Bremen (GER) und Portsmouth (UK), als er sich mehr und mehr zu tieferen und persönlicheren Formen der menschlichen Interaktion hingezogen fühlte. Da seine Erfahrungen ihn zu der Überzeugung brachten, dass die die Grundlage für eine breite gesellschaftliche Transformation in der Emanzipation des Individuums liegt (und umgekehrt), wandte er sich dem Theater als Weg zu dieser Veränderung zu. Nach intensiven Lernphasen in Leben in Gemeinschaft in Frankreich, zeitgenössischem Zirkus in Freiburg, Theaterpädagogik in Heidelberg und der Organisation von gruppenbasierten autonomen Lernprozessen mit der Wanderuni kam er 2021 zu antagon. Er interessiert sich sehr für den Zusammenhang von Theaterarbeit mit der Dynamik kollektiven Lebens und dem darin liegenden Potential für gesellschaftliche und persönliche Veränderung. Bei antagon arbeitet er mit dem Körper als Performer auf der Bühne und mit dem Geist als Gestalter von Sprache und Text.

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Edith van den Elzen

Während ihres Studiums an der Kunstakademie entdeckte sie die Notwendigkeit, sich auf einem visuellen Weg auszudrücken. Sie experimentierte mit Malerei, Fotografie, Performance und Konzeptkunst und machte ihren Abschluss in Film- und Videokunst. Sie recherchierte, wie man authentische Wege findet, um Geschichten zu erzählen, wie man Schauspieler ohne Drehbuch inszeniert. Anstatt die Geschichte aufzuschreiben, führte sie ein soziales Experiment durch, bei dem sich zwei Menschen trafen. Das eigentliche Treffen dieser beiden Fremden war ihr wichtiger als das Endergebnis des Films.

Sie hat Erfahrung im Erstellen und Bearbeiten von Videos oder Fotos, eine Fähigkeit, die sie in antagon einsetzt, um bei Live-Streams zu helfen und kreative Bilder und Videos zu erstellen.

Sie findet, dass das Leben in einer Gemeinschaft ein offenes Buch ist, um Menschen und Beziehungen zu beobachten, den Theaterprozess genau zu beobachten, ihren eigenen Körper durch körperliche Handlungen zu entdecken und verschiedene Arten des Lebens in einer Struktur zu erleben, die sich für sie natürlicher anfühlt.