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caMARá

von Benedikt Müller und Lucas Tanajura

 
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caMARá

von Benedikt Müller und Lucas Tanajura
 

Eine Performance zweier Männer, die mit Theater, Tanz, Akrobatik, instrumentale Musik und Gesang, eine innige Reise begehen, die einst mit folgender Frage begann:
Was passiert, wenn jegliche Sicherheiten, die wir haben, verloren gehen und wir anfangen, uns ins Ungewisse zu stürzen?

Ein Risiko, aber auch eine Chance in diesen stürmischen Zeiten, die mit unserer Verletzlichkeit beginnt, unsere persönlichen Grenzen anspricht und dann passiert, wenn alle Masken fallen.

Ein Moment der Nacktheit, des Sprungs, des Neuanfangs mit offenem Ausgang.

Inspiriert von deutschen, brasilianischen und lateinamerikanischen Volksliedern sehen und begreifen zwei Menschen ihre Beziehung zur Natur der Dinge und zeigen die Verbindung und das andauernde Ringen für einander. Wie auf hoher See gefangen, verschwimmen die Grenzen zwischen ihren beiden Herkunftsländern, ihren so unterschiedlichen Kulturen, mit all dem was Leben und Tod, Kameradschaft und Liebe, Mensch und Natur für Sie bedeutet. Gegensätze werden bedeutungslos und es geht jetzt um das Zusammenfinden und Eins werden, getragen vom Wind, mit den Sternen musizierend und tanzend mit den Wellen.

 

...und doch bleibt die Frage nach dem Stein in seiner Hand.

 

Premiere: Mitte Mai 2021 - Work in progress
Dauer: geplant 50 - 60 min
Performance und Choreographie: Lucas Tanajura und Benedikt Müller
Musik: Ruben Wielsch

 

Das Meer, Ursprung und Quelle des Lebens. Eine Wüste aus Wasser, die uns die Verbindung zu unseren Vorfahren erklärt. Völlige Freiheit und Verlorenheit zugleich.
Zeiten, die nicht nach Uhren ticken, sondern sich mit dem Mond wiegen. Wer sind wir, zwei Menschen, verloren in den Wogen und tanzend mit den Gestirnen? Wohin geht unsere Reise, wenn wir das Festland verlassen und uns den Naturgewalten anvertrauen? Zwischen Mond und Meer, Wind und Wellen, Vertrauen und Verlorenheit, Tanz und Theater, Musik und Magie, Licht und Dunkelheit, dir und mir, Steinen und Stelzen, Form und Farbe, Abhängigkeit und Alleinsein, Singen und Summen, Gedicht und Gestalt, Strand und Sternen, wogen, pfeifen, rauschen, brechen, stürmen, umarmen, schwimmen, schweben, fliegen, fallen und halten sich zwei Männer über dem Wasser. Spuren im Sand enden im Meer und am tiefsten Grund findet sich ein fester Stein, mit dem Alles beginnt.
Benedikt Müller Feb.2021

 

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